Herz

L a u r a

Ich lebe mein Herz und zeige diesen Weg beispielhaft, denn mein Herz ist nicht dein Herz  –  und dennoch wirkt dahinter das selbe. Das Herz arbeitet mit dem Kopf Hand in Hand, daher wähle ich bewusst diesen Weg und integriere, was von Natur aus zusammengehört.

Dieses Leben:
1985 im Winter in diese Welt geboren
1996 – 2008/09 in Berlin gelebt
2008/09 – 2012 in Norwegen gelebt und gearbeitet
2012 Geburt von Maja, Wiederkehr nach Berlin
seit 2015 am Flügge werden und
– bewusst im Natürlichen Wirken –
seit 2017 ohne festen Wohnsitz lebend

Mein physisches Herz schlug bereits knapp 30 Jahre, bevor ich erkannte, dass es außer dem Körper auch noch andere Ebenen gibt, mit denen ich kommunizieren kann. Ich begab’ mich von nun an bewusst auf die Reise zu mir selbst. Erkennen wir uns selbst, sind wir damit nicht am Ende, sondern das Ankommen im Herzen eröffnet neue Wege im Raum aller Möglichkeiten, die wir uns zu Nutzen machen dürfen. Das Herz zu leben bringt eine Natürlichkeit mit sich, die eine neue Welt zeigt, in der wir uns erlauben dürfen, loszulassen. Alte Gewohnheiten, Glaubensätze und Ängste, die uns daran hindern wir selbst zu sein. Wir sind nicht unsere Gedanken, aber wir haben Gedanken. Was das bedeutet, zeigt das Herz bedingungslos. Dieses zu leben bedeutet Hingabe. Hingabe an den Moment. Immer wieder Jetzt!

Ich lebe vor, wie das jeder für sich umzusetzen weiß, damit dies im Alltag selbst zugänglich gemacht werden kann. Denn was du brauchst ist kein Lehrer, als viel mehr deine Bereitschaft, dich dir selbst zuzuwenden.

Von Geburt an hochsensibel- und empathisch habe ich Fähigkeiten mitbekommen, die ich erst jetzt anfange mir zu Nutzen zu machen. Bereits als Kind habe ich grundlegende Dinge in Frage gestellt und die Antworten weder bei meinen Eltern, noch in der Schule gefunden.

„Wir sind nicht menschliche Wesen,
die eine spirituelle Erfahrung machen,
sondern spirituelle Wesen,
die eine menschliche Erfahrung machen.“
(Yogi Bahjan)

Das Leben ist eine Reise zu sich Selbst. Ohne mir darüber im Klaren zu sein, lebte ich bereits das natürliche Sein mit Selbstverständlichkeit, tat mich jedoch schwer, da ich noch nicht verstand, dass dies für andere nicht normal ist. Dies brachte ein Gefühl von „falsch sein“ mit sich, welches mich lange begleitete. Bis zu einem gewissen Zeitpunkt verbrachte ich mein Lebens in Melancholie und Abgrenzung – abgegrenzt von dieser Norm – unbewusst wissend, dass es auch anders geht.

Ich musste sehr oft mit umziehen und lernte früh, was es bedeutet loszulassen und zu erkennen, dass nie etwas wirklich weg ist, wenn wir das nur wollen. In den letzten 11 Jahren bin ich freiwillig 9x umgezogen, inklusive Auswandern nach Norwegen und wieder zurück. Für manche mag das sprunghaft und chaotisch gewirkt haben, für mich bedeutete es jedoch Beständigkeit mir Selbst gegenüber. Ich habe viele Dinge aus dem Bauchgefühl heraus entschieden ohne mir darüber klar zu sein.

Während der Zeit in Norwegen hatte ich viel Zeit für mich und lernte mich selbst und all meine Bedürfnisse besser kennen, ohne zu wissen, welche folgenden Änderungen dies für mein Leben bedeuteten. In dieser Zeit begann es, dass ich im Außen überall Herzen sah, dessen Bedeutung ich erst Jahre später herausfand und verstand.  2012 wurde ich Mutter eines wunderbaren kleinen Wesens und ich kehrte nach Berlin zurück. Meine Tochter stellte mein Leben auf den Kopf und gab mir die Möglichkeit alles bisher geprägte und unbewusst Erfahrene über den Haufen zu werfen und mir meines Selbst nun b e w u s s t zu werden. Ich fing an bedingungslos auf mein Herz zu hören und machte alles anders, als es gesellschaftlich gelebt und erwartet wurde.

In jedem Moment den Weg des  Herzens wählend, löst eine Welle von ungelösten Schattenseiten aus, die sich gegenwärtig noch in meinem Sein zeigen. Das bringt das Annehmen von Blockaden wie Ängsten, Zweifeln, Gedanken und unerfüllten Wünschen mit sich. Dieser Weg gleicht einer Berg- und Talfahrt, die ich mir selber ausgesucht habe, geführt durch den mentalen und emotionalen Ballast, der mich in meinem Leben geprägt hat. Dies bezieht ein entsorgen, sortieren, integrieren und aufräumen mit ein – Innen wie Außen.

Die bewusste Entscheidung „JA zu mir Selbst“ zu sagen, hat mir verschiedene Wege eröffnet und Wissen erfahrbar gemacht, was tief im Herzen verankert, darauf gewartet hat, gelebt zu werden. Es ist ein Segen dies erfahren zu dürfen und gebe das, was ich weiß, an jene weiter, die sich inspiriert und davon angezogen fühlen m e h r darüber zu erfahren.



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Podcast Interview mit mir von Peter Beer

Interview vom Heilungskongress 2018